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Mathematik für alle Sinne

Mathematik, die man hören kann: Fourieranalyse


Joseph Fourier

Fourier erkannte zu Beginn des 19. Jahrhunderts, dass man so gut wie alle Schwingungen aus ganz einfachen Schwingungen zusammensetzen ann (so genannte Sinusschwingungen, siehe rechts).

Dieses Ergebnis kann man hören: Dazu verwende man eine Sinusschwingung und eine Rechteckschwingung der gleichen Frequenz, unterscheidet sich nach Fouriers Theorie von der Sinusschwingung durch eine Sinusschwingung der dreifachen Frequenz:


Sinusschwingung

Rechteckschwingung

Folglich sollte man den Unterschied zwischen einer Sinus- und einer Rechteckschwingung bis zu einer Frequenz hören, die einem Drittel der höchsten hörbaren Frequenz entspricht, also bis etwa 5000 Hertz.

Das ist wirklich hörbar!