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Abi-Panne: Kultusministerium verrechnet sich bei Noten

Ausgerechnet im für die Schulen zuständigen hessischen Kultusministerium verrechnete man sich: Ende Juli hatte das Ministerium noch stolz verkündet, dass sich der Notendurchschnitt des Abiturjahrgangs 2012 auf 2,37 verbessert habe.

Am 06.08.2012 musste die Behörde zugeben: falsch gerechnet. Der Notendurchschnitt habe tatsächlich so hoch wie 2011 gelegen, also bei 2,43. Grund: Ursprünglich waren die addierten Noten durch die Zahl aller Prüflinge – also auch der durchgefallenen – geteilt worden. Das war natürlich falsch. Richtig wäre gewesen, die addierten Noten durch die Zahl der Schüler zu teilen, die das Abi auch bestanden haben.



(C) MaltaGC, CC-by-SA 3.0, Downloads von Wikipedia

Schwierigkeiten mit der Mathematik und dem Abitur hatte das Ministerium schon einmal 2009. Damals gab es Fehler in den Mathe-Aufgaben für die schriftliche Prüfung – unter anderem fehlten ein Minuszeichen und der Verweis auf eine Variable.

Weitere Informationen finden Sie unter hr-online.de.

jb