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Neuer π-Weltrekord

Es ist eine Rekordjagd, die seit Jahrhunderten andauert. 250 vor Christus war der griechische Mathematiker Archimedes auf die Lösung eines Problems gestoßen: Was ist das Verhältnis zwischen Kreisumfang und Durchmesser des Kreises? Die Antwort lautet 22 geteilt durch 7 und ist die erste bekannte Annäherung an die mathematische Kreiskonstante π.

neuer Pi-Weltrekord

Diese Zahl beginnt mit 3,14159 und kann niemals korrekt ausgedrückt werden, weil die Zahl der Nachkommastellen unendlich ist, ohne dass sich diese dabei wiederholen. Das ist der Grund, warum π vermutlich niemals an Faszination einbüßen wird, und warum die Kreiszahl immer ihre Fans haben wird, die ihr so nahe wie möglich kommen wollen. Zwei solcher Fans haben jetzt – zumindest nach eigenen Angaben – einen neuen π-Rekord aufgestellt. Sie wollen innerhalb von 90 Tagen ganze fünf Billionen Dezimalstellen der Kreiszahl berechnet haben. Der 54-jährige Japaner Shigeru Kondo erklärte, dass er aus handelsüblichen Festplatten den nötigen Computer zusammengebaut habe. Geholfen habe ihm dabei ein Informatikstudent aus den USA: Alexander Yee habe das für die Berechnung der mathematischen Konstante nötige Programm geschrieben.

Der bisherige Rekord wurde vom Franzosen Bellard gehalten, der π auf 2,7 Billionen Dezimalstellen genau ermittelt hatte. Bellards PC benötigte mehr als hundert Tage für die Berechnung.

Weitere Informationen finden Sie unter Spiegel.de.

jb