Begabtenförderung
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Förderkurse für mathematisch besonders befähigte Schüler (Hamburger Modell)
URL: http://www.epb.uni-hamburg.de/de/node/820
Ansprechpartner:
Prof. Dr. K. Kießwetter
Stormarnstr. 71a
22926 Ahrensburg
Adresse:
Psychologisches Institut II der Universität Hamburg
Von-Melle-Park 5
Postfach 13 03 87
20146 Hamburg
letzter Eintrag der Internet-Seite:
29.10.09
Grundansatz der Aktivitäten:
Kinder sollen in motivierender Umgebung ihren mathematischen Betätigungsdrang an geeigneten, anspruchsvollen Materialien ausleben können. Vorgaben sollen Anregung und Anreize für mathematisches Tun liefern. Stoffwissen, das dabei erworben wird, ist ein selbstverständliches Nebenergebnis, nicht aber das Hauptziel. Durch die Simulation von Situationen, wie sie in der mathematischen Forschung auftreten, soll vor allem die kreative Komponente einer mathematischen Begabung herausgefordert und gefördert werden. Durch die Förderung soll erreicht werden, dass sich bei den Teilnehmern geeignete Handlungsmuster verbessern und ausbilden. Heuristische Strategien wie z.B. 'Probleme sehen', 'Repräsentationen variieren', oder 'Superzeichen bilden' sollen in geeigneten mathematischen Problemfeldern als sinn- und wirkungsvoll erfahren und in ihre Routinen integriert werden. Wesentlicher Ansatzpunkt der Konzeption liefern Entsprechungen zwischen dem Spielen und kreativem mathematischen Tun. Bei einem selbständigen und produktiven mathematischen Arbeiten sind vor allem passende Aktivierungszirkel hochmotivierend. Daher ist für einen periodischen Wechsel zwischen geeignet hoher Anspannung und Entspannung zu sorgen. Das wird gewährleistet, wenn die durch die Materialien ausgelösten Denkprozesse eine hinreichende Erfolgsdichte besitzen. Diese ist daher ein unverzichtbares Maß für die Qualität der Fördermaterialien.
Adressaten:
Sekundarstufe I (Schwerpunkt) und II
kontinuierliche Veranstaltungen:
Zusammenkünfte während der Schulzeit in Hamburger Schulen etwa jedes zweite Wochenende
Zusammenarbeit mit psychologisch-orientierten Fachwissenschaftlern:
Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Psychologe der Universität Hamburg
regelmäßige Publikationen:
keine
Newsletter:
keiner

