Codes

Im Alltag begegnen uns viele verschiedene Codes. Auf fast jedem Produkt, das in einem Laden zu kaufen ist steht zum Beispiel ein Barcode. Die Gesänge der afrikanischen Sklaven in Amerika, die sich hauptsächlich mit den Problemen ihrer sozialen Situation beschäftigten, hatten manchmal auch die Funktion, geheime Informationen oder politisch gefährliche Meinungsäußerungen auszutauschen, beispielsweise den Ausdruck „promised land“ (gelobtes Land), der für den freien Norden der USA stand.

Im 2. Weltkrieg setzten die Amerikaner Navajo-Indianer ein, um den Funkverkehr zu "verschlüsseln". Diese hatten eine Sprache mit einer komplett anderen Logik, als jede andere Sprache und konnte somit durch die Japaner nie entschlüsselt werden. Zur Sicherheit des "Navajo-Codes" kam noch die unübertroffene Schnelligkeit. So hatten die Amerikaner entscheidene Vorteile und erreichten manchen Sieg, den sie ohne die Indianer nicht gehabt hätten.

Auch in der Biologie treffen wir auf Codes: den Genetischen Code
Die „Bauanleitung“ für Proteine, die in der DNA (Träger der Erbinformation) in Form einer Abfolge von 4 verschiedenen „Buchstaben“ (A, C, G und T) gespeichert ist, muss erst in die Sprache derAminosäuren übersetzt werden bevor sich diese in einer festgelegten Reihenfolge zu Proteinen zusammenschließen können. Eine Sequenz von drei Basen (die „Buchstaben“ der DNA) codieren immer eine Aminosäure.