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Chiffriermaschinen Die Mechanisierung von Verschlüsselung hat einige Vorteile. Erstens ist es bequemer für uns, etwas, was wir zuvor mit viel Anstrengung machen mussten, nun mit Hilfe von Maschinen erledigen zu können. Zweitens arbeiten Maschinen so gut wie fehlerfrei, was gerade bei der Übermittlung von wichtigen Informationen von Vorteil ist. Und drittens sind Maschinen schneller als wir. Es gab im Laufe der Zeit viele unterschiedliche Ansätze und Durchführungen von Chiffriermaschinen. Doch nur eine hat es geschafft, den Menschen noch heute ein Begriff zu sein. Enigma So sicher sie war und so kompliziert sie scheint, so einfach ist ihre grundsätzliche Funktionsweise. Wieder einmal dient das Prinzip der Vignère-Verschlüsselung als Basis. Das Herzstück jeder Enigma ist das Walzenelement, normalerweise bestehend aus drei Walzen, oder Rotoren. Jede dieser Walzen gibt durch innere Verdrahtung elektrische Impulse weiter. Folglich bietet jede Walze Geheimtextalphabete. Die Kombination von drei Walzen, die auf ähnliche Weise rotieren wie ein Kilometerzähler, verhindert, dass die Verschlüsselung einen zyklischen Charakter hat. Denn mit drei Walzen ergibt sich eine Periode von 16900. Das heißt, 16900 Zeichen können ohne Wiederholung der Walzenstellung verschlüsselt werden. Des Weiteren sorgt ein Steckfeld, mit dem Buchstabenpaare vor und nach der Ver- und Entschlüsselung vertauscht werden können, für noch mehr Sicherheit. So wurde die Enigma benutzt: Die Walzen- und Steckfeldeinstellungen (prinzipiell der Schlüssel) wurden einem Codebuch entnommen. Der Klartext wurde dann Buchstabe für Buchstabe eingetippt, woraufhin der jeweilige Geheimtextbuchstabe auf dem Lampenfeld aufleuchtete. Andersherum funktionierte es genauso. Der Geheimtextbuchstabe wurde eingetippt und es leuchtete der Klartextbuchstabe auf. |
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