2.2 Herleitung der allgemeinen Formel
Wir
übertragen den Fall auf eine beliebige stetige Funktion f mit f(x) >
0, deren Graph im Intervall
um die
1. Achse rotiert. Es entsteht ein Rotationskörper, dessen Volumen V bestimmt
werden soll.
Zunächst
nähern wir uns V mit den Volumina einbeschriebener bzw. umbeschriebener
Zylinder. Zylinder eignen sich für diese Annäherung, da der Zylinder
ein Rotationskörper ist, dessen Volumen wir mit der bekannten Formel VZylinder =
berechnen können.
Dazu teilen wir das Intervall |
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Lassen wir die Geraden um die 1. Achse rotieren, dann entsteht ein einbeschriebener und ein umbeschriebener Treppenkörper aus Zylindern. |
Es
sei
das Volumen des einbeschriebenen Treppenkörpers
und
das Volumen des umbeschriebenen Treppenkörpers.
Dann gilt für das gesuchte Volumen V:
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Aus
der Grafik sehen wir, dass die Höhe der Zylinder h =
ist.
Die Radien der einbeschriebenen Zylinder ergeben sich aus:f (x0), f (x1),...,
f (x n-1), und die Radien der umbeschriebenen Zylinder aus:
f (x1),
f (x2),...,
f (x n).
Entsprechend
der Formel VZylinder = |
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ausklammern von |
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wir schreiben die Indizes um |
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= |
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Fassen wir die große eckige Klammer als Summe zusammen, dann gilt: |
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beide Terme unterscheiden sich nur vom Index von x |
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Je größer n wird, desto kleiner
werden die Intervalle und die Annäherungen
Da
die Intervalle immer kleiner werden, unterscheiden sich die Stellen
x i, x
i+1 immer
weniger voneinander und wir können für Dadurch
gilt auch : Wegen
Da
f(x) im Intervall |
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V = |
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1)nach Griesel, Postel, "Einführung in die Analysis 2", S.53