Der Aufbau von Barcodes

Barcodes bestehen aus einer Folge von Strichen und Lücken. Abhängig vom gewählten Barcode können Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen, wie beispielsweise Steuerzeichen, geschweifte und eckige Klammern usw. dargestellt werden. Die Informationen ergeben sich aus den Abständen der aufeinanderfolgenden Striche und Lücken und aus ihren Breiten. Neben den Strichen und Lücken sind aber noch weitere Begriffe einzuführen. Diese wurden aber auf der Seite Erklärung der Fachbegriffe der Barcodetechnik erklärt.
Allgemeiner Aufbau des Barcodefeldes

Als Barcodefeld bezeichnet man im Allgemeinen die gesamte Fläche, die ein Barcode auf dem Trägermaterial belegt. Dazu gehören neben dem Strichcode noch die so genannten Ruhezonen die sich links und rechts vom Strichcode befinden. Diese Ruhezonen dienen dazu, zwei oder mehrere Barcodes, die nebeneinander auf dem gleichen Trägermaterial gedruckt sind voneinander abzugrenzen, um Fehllesungen beim Erfassen auszuschließen. Die Größe der Ruhezone richtet sich nach der Breite des Moduls. Die Breite der Ruhezone ist hier nicht noch einmal aufgeführt. Auch für die Höhe des Barcodes gelten bestimmte Maße, die hier noch mal aufgeführt sind. Unterhalb des Strichcodes steht in Klarschrift die numerische oder alphanumerische Bedeutung des Barcodes. In den meisten Fällen ist dies aber nur die Klarschriftweise der verschlüsselten Information und deshalb für den Kunden nicht verwertbar. Eine der Ausnahmen bildet der Zusatzcode Addon 5, ein fünfziffriger Barcode, der in Verbindung mit den EAN- oder UPC-Barcodes eingesetzt wird. Er wird oft bei Büchern verwendet und stellt dort den Preis des Buches dar. Dieser Zusatzcode kann aber auch herstellerspezifische Daten enthalten, wie z.B. Ausgabenummern bei Zeitschriften, die dann vom Pressegroßhändler genutzt werden können. Bei den EAN- und auch den UPC-Barcodes (sie werden auf einer späteren Seite erklärt) ist vorgeschrieben dass die Klarschrift mit Zeichen aus dem OCR-B-Zeichensatz gedruckt ist. Da die Klarschriftzeile allerdings nicht zur maschinellen Lesung vorgesehen ist, findet man häufig Barcodesoftware, die sie nur in einem der druckinternen Standardzeichensätze druckt. Die ständige Umgehung dieser Vorschrift kann auf lange Sicht gesehen sogar zu ihrer Aufweichung führen. Am Anfang eines Strichcodes, also vor der eigentlichen Nutzinformation, steht ein Startzeichen. Direkt hinter der Nutzinformation folgt ein Stoppzeichen. Da fast alle Strichcodetypen eigene Start- und Stoppzeichen besitzen, kann man die meisten Strichcodetypen schon hieran erkennen. Die verschiedenen Start- und Stoppzeichen der in dieser Präsentation beschriebenen Barcodes folgen später.

Ein Barcodefeld besteht aus: Ruhezone, Startzeichen, Strichcode, Stoppzeichen, Ruhezone. Unter dem Strichcodefeld steht der Inhalt in Klarschrift.

Das nachfolgende Bild zeigt einen EAN 13 mit den bisher bekannten Begriffen an. (Durch Anklicken Vergrößerung.) Die 7 im Klarschriftfeld ist die Prüfziffer. Sie ist aus Übersichtlichkeitsgründen nicht gekennzeichnet.

Inhalt Start- Stoppzeichen bei Code EAN 13