ADAM RIES

           

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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  Magische Quadrate

  Neunerprobe – Neunerrest           

  Konstruktion eines rechten

       Winkels und Quadrates

  Die Mathematik des Adam Ries

 

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  Magische Quadrate

 

 

Das Ausfüllen von so genannten „magischen Quadraten“ wird im zweiten Rechenbuch von Adam Ries nur anhand von Beispielen beschrieben. Eine allgemeine theoretische Formulierung des Prinzips findet sich in diesem Buch nicht. Anhand ausgewählter Beispiele erklärt Ries, übrigens als Erster seiner Zeit, wie die Zahlen angeordnet werden müssen, damit die Summen in Zeilen, Spalten und längs beider Diagonalen den gleichen Wert ergeben.

 

Grundsätzlich gilt:

Besteht ein magisches Quadrat aus n x n Feldern, so hat das magische Quadrat die Ordnung n. Die Summe, die sich „in jeder Zeile, in jeder Spalte und längs beider Diagonalen“ ergibt, wird als ‚magische Summe’ bezeichnet.

 

Im Folgenden wird die theoretische Vorgehensweise für die Konstruktion

 

 Magischer Quadrate der Ordnung 3           Magischer Quadrate der Ordnung 4 

 

beschrieben.

 

 

Zur Zeit Adam Ries’, also im 16. Jahrhundert, waren magische Quadrate zwar schon bekannt, genauere, eventuell leichtere Regeln und auch mehr Möglichkeiten zur Schaffung von magischen Quadraten, beispielsweise die Rösselsprungmethode, wurden aber erst später bekannt, so dass magische Quadrate höherer Ordnung, z.B. 5 oder 6, erst einige Zeit später gebildet werden konnten, denn „erst im 17. Jahrhundert nahmen sich die Mathematiker der magischen Quadrate an und untersuchten sie im Rahmen der Zahlentheorie.“

[Redaktion Schule und Lernen 1999, 275]