2019: Dr. Norbert Lossau

Den Journalistenpreis 2019 erhält Norbert Lossau für seinen Artikel „Die dritte Welle“, erschienen am 3. Mai 2019 in „DIE WELT“. Darin zeigt er exemplarisch die Möglichkeiten der Mathematik auf, Phänomene in der realen Welt vorherzusagen und so das Universum besser zu verstehen, wie hier am Beispiel der theoretischen Vorhersage und des experimentellen Nachweises von Gravitationswellen 100 Jahre später. Anhand der Geschichte einer jungen Frau in der Forschung und einer Fachtagung in Baltimore Ende April 2019 zeigt Lossau sehr lebendig, wie engagierte Wissenschaftler_innen und mathematische Methoden die Grenzen des Wissens verschieben.

2017: Robert Gast

Den DMV-Journalistenpreis 2017 erhält Robert Gast für „Das Ende der Fünfeck-Saga“, erschienen online am 13.07.2017 auf Spektrum.de und in Spektrum – Die Woche. Anhand der langen Geschichte der Klassifikation der Fünfecke, mit denen man die Ebene pflastern kann, bringt Robert Gast in seinem leichten und eleganten Artikel die Materie informativ auf den Punkt, während er nebenbei einen sehr lebendigen Eindruck vom Denken und Arbeiten nicht nur professioneller Mathematiker vermittelt, urteilt die Jury.

2015: Veronika Mischitz

Den Journalistenpreis des Jahres 2015 erhielt Veronika Mischitz für ihren Wissenschaftscomic „Klar Soweit?“, den sie monatlich für den Blog der Helmholtz-Gemeinschaft und das Magazin „Helmholtz Perspektiven“ zeichnet. „Konkret prämieren wir ihren Cartoon „Zahlen verstehen – Zahlen verdrehen“, der an einem Alltagsbeispiel illustriert, wie wichtig der intelligente Umgang mit Zahlen ist“, sagte Michael Joswig, Herausgeber der DMV-Mitteilungen und Mitglied der Jury. Veronika Mischitz ist Diplom-Biologin und seit 2008 freischaffende Illustratorin im Bereich Wissenschaftskommunikation.

2013: Sven Preger

Den Journalistenpreis des Jahres 2013 bekam der freie Journalist Sven Preger für sein Hörfunkfeature über den Mathematiker Leonardo da Pisa, genannt Fibonacci. Sven Preger hatte sein Hörfunkfeature sorgfältig recherchiert und mit seinem Beitrag sehr anschaulich an Leben und Werk des berühmten italienischen Mathematikers Fibonacci erinnert, begründete Jurymitglied Michael Joswig, Herausgeber der DMV-Mitteilungen, die Entscheidung. Das Feature stammt aus dem Jahr 2012 und wurde in der historischen Radiosendung ZeitZeichen in WDR, NDR und SR gesendet. Das Preisgeld stiftete die Walter der Gruyter Stiftung.

2010: Dr. Wolfgang Blum

Den DMV-Journalistenpreis Mathematik 2010 bekam der freie Journalist Dr. Wolfgang Blum. Ausgezeichnet wurde sein Artikel „Goldbach und die Zwillinge“, der im Dezember 2008 in Spektrum der Wissenschaft erschienen war. Das Preisgeld stiftete die Walter der Gruyter Stiftung.

2008: Agnes Handwerk

Die Deutsche Mathematiker-Vereinigung hat die Regisseurin und Autorin Agnes Handwerk (Hamburg) mit dem DMV-Journalistenpreis 2008 für Ihr Radiofeature "Geometrie und Revolte" über Alexander Grothendieck ausgezeichnet.

2006: Ulf von Rauchhaupt

Ulf von Rauchhaupt (Frankfurt) erhielt den Journalistenpreis 2006 der DMV für seinen Aufsatz "Professor Gödel und die Wahrheit' (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung).

2004: Hubertus Breuer

Der Journalistenpreis des Jahres 2004 ging an Hubertus Breuer. Der Ausgezeichnete erhielt den Preis für seinen Artikel "Der mit den Falten rechnet", erschienen am 29. 1. 2004 in DIE ZEIT.