Einleitung
kap1: wahrnehmung
kap2: das digitale bild
kap3: die digitale aufnahme
kap4: das jpeg-verfahren
kap5: farbraumveränderung
kap6: dct
kap7: quantisierung
kap8: codierung
kap9: de-codierung
kap10: dateitypen
kap11: jpeg2000
resümee
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autoren


< Kapitel 10 Resümee >

11 Änderungen in JPEG2000


JPEG2000 ist der Nachfolger des schon über 10 Jahre alten Formats JPEG.

JPEG hatte vor allem zwei Schwachpunkte: Zum einen konnten keine zusätzlichen Informationen bei den Daten abgespeichert werden, was heute jedoch in vielen Fällen dringend benötigt wird (zum Beispiel Informationen über den Autor des Bildes, digitale Wasserzeichen, Kommentare etc.), zum anderen treten bei hohen Kompressionsraten starke Verfälschungen im dekomprimierten Bild auf, was ja, wie wir inzwischen wissen, durch die diskrete Kosinustransformation und die Quantisierung verursacht wird.

JPEG2000 hat nun einige veränderte technische Eigenschaften, die entscheidende Qualitätsverbesserungen zur Folge haben. Zunächst wird die diskrete Kosinustransformation durch die Wavelet-Transformation ersetzt. Diese neue Transformation teilt das Bild nicht mehr in 8*8 Blöcke, sondern codiert es fortlaufend, so dass höhere Kompression, aber bessere Bildqualität erreicht wird als bei JPEG. Die Datenmenge wird auch geringer, was in einer höheren Geschwindigkeit beim Übertragungsvorgang resultiert. Dies ist bei der heutigen Nutzung von Netzwerken und Internet nur zu begrüßen.

Zusammenfassend und als Anreiz, sich weiter über unsere Arbeit hinaus mit dem Thema JPEG-Kompression zu befassen, lässt sich also sagen, dass die entscheidenden Schwachpunkte des alten JPEG-Verfahrens durch JPEG2000 wegfallen, bzw. deutlich reduziert werden.


< Kapitel 10 Resümee >

Die JPEG-Kompression, Kapitel 11 Sebastian Wickenburg, Aeneas Rooch, Johannes Groß 2002