Die neue Studie der Deutschen Telekom Stiftung belegt: Für Lehrer überwiegen die Chancen digitaler Medien, aber sie brauchen in der täglichen Praxis deutlich mehr Unterstützung. Schulen haben unzureichende IT-Ausstattung und häufig kein Medienkonzept.

Die Stadtstaaten Hamburg und Bremen liegen beim Thema „digitale Bildung“ laut der Studie der Deutschen Telekom Stiftung für den Länderindikator ‚Schule digital’ im Gegensatz zu den PISA-Ergebnisse vorn. Dies belegt der Bildungsforscher Wilfried Bos. So haben die Lehrerinnen und Lehrer in Hamburg und Bremen keine Angst vor Computern und digitalen Lernmaterialien. 48% der befragten Lehrkräfte sagen, dass ihre Schüler eigene Geräte im Unterricht nutzen können. Etwa ein Viertel befürchtet jedoch, die Kontrolle über den Unterricht zu verlieren, wenn Computer im Einsatz sind. In diese Gruppe fallen eher die Älteren. Erschreckend ist die Erkenntnis, dass die in der Lehrerausbildung kaum digitaler Technik für digitalen Unterricht vermittelt wird. Derzeit ist der IT-Einsatz fast ausschließlich dem persönlichen Engagement der einzelnen Lehrkräfte oder Schulleitungen zu verdanken.

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Alle Ergebnisse der Studie sind in einer Publikation zusammengefasst, die im Internet abrufbar ist unter www.telekom-stiftung.de/schuledigital15

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Stephanie Schiemann