2015: Moritz Epple

Den Medienpreis Mathematik des Jahres 2015 erhalten Moritz Epple und sein Team für ihre Ausstellung und ihr Buch „Jüdische Mathematiker in der deutschsprachigen akademischen Kultur“. Die Ausstellung wurde seit 2008 an zahlreichen Universitäten in Deutschland gezeigt. Seit 2011 gibt es sie auch auf Englisch mit dem Titel „Transcending Tradition: Jewish Mathematicians in German-Speaking Academic Culture“. Sie wurde 2011 an mehreren Orten in Israel und anschließend in den USA und in Australien gezeigt. Moritz Epple leitet die Arbeitsgruppe Wissenschaftsgeschichte der Moderne am Historischen Seminar der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

2013: Gert-Martin Greuel und Andreas Matt

Den Medienpreis Mathematik des Jahres 2013 erhalten Gert-Martin Greuel und Andreas Matt vom Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach für ihre jahrelangen herausragenden Aktivitäten bei der Entwicklung und Realisierung von IMAGINARY. Mit der einzigartigen Software für alle zur Visualisierung von algebraischen Flächen, den Breitenwettbewerben, weltweiten Ausstellungen und dem Internetportal „ IMAGINARY – open mathematics“ habe das Projekt im In- und Ausland Begeisterung für Mathematik geweckt, sagt Jury-Mitglied Holger Dambeck, Wissenschaftsjournalist bei SPIEGEL ONLINE und freier Mathematik-Autor.

2010: Holger Dambeck

In diesem Jahr ging der Medienpreis der DMV an Holger Dambeck für sein Gesamtwerk. Herr Dambeck überzeugte die Jury besonders mit seiner Kolumne „Numerator“, in der er auf Spiegel Online regelmäßig und aktualitätsbezogen Themen aus der Mathematik aufgreift und multimedial aufbereitet. Unterstützt wurde der Preis von der Walter der Gruyter Stiftung.

2008: Christoph Drösser

Mit dem Medienpreis der DMV 2008 wurde der Wissenschaftsjournalist Christoph Drösser (Die Zeit) für seine herausragenden Leistungen zur Popularisierung der Mathematik ausgezeichnet.

2006: George Szpiro

Der Medienpreis der DMV 2006 geht an George Szpiro (Jerusalem) für seine Kolumnen "Szpiros kleines Einmaleins' in der Neuen Züricher Zeitung, für die er regelmäßig und beständig neue und originelle Themen aus der Mathematik findet und aufgreift, und sorgfältig recherchiert und liebevoll aufbereitet der Öffentlichkeit präsentiert.

2004: Christoph Pöppe

Die Laudatio hebt besonders das Verdienst des Geehrten hervor, dass es in den Publikationen des Spektrum-Verlags immer wieder sehr interessante und sorgfältig ausgearbeitete Artikel zur Mathematik gibt.

2002: Gero von Randow

Herr von Randow hat durch seine Arbeit für die "ZEIT" und die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" wesentlich dazu beigetragen, dass bei Artikeln über Mathematik in der deutschen Presse in den letzten Jahren eine erfreuliche Entwicklung bezüglich Qualität und Quantität zu konstatieren ist.