Vier Tage lang rauchten am Hamburger Christianeum die Köpfe: Aus allen Bundesländern waren die besten Nachwuchs-Mathematiker*innen nach Hamburg gekommen, um sich im Finale der 65. Mathematik-Olympiade zu messen. Vor der Auszeichnung standen schwere mehrstündige Klausuren an, aber auch ein bisschen Sightseeing. So unternahm die Mathe-Jugend eine Hafenrundfahrt und schaute sich die Stadt von der Plattform der Elbphilharmonie aus an.

Die Auszeichnung der 79 besten Mathe-Olympioniken übernahm dann am Mittwoch Bildungsstaatsrätin Katharina von Fintel: „Mathematik ist nicht nur ein Schulfach, sondern eine Sprache, mit der wir die Welt verstehen und gestalten können. Der Erfolg bei der Mathematik-Olympiade belohnt Begabung und Leistung gleichermaßen. Meine herzlichen Glückwünsche an alle!“, so von Fintel.
Hamburg war in diesem Jahr Gastgeber der vierten und letzten Runde des Bundeswettbewerbs, dessen Schirmherrin Bildungssenatorin Ksenija Bekeris ist. Im Othmarschener Gymnasium hatten die Jugendlichen zwei viereinhalbstündige Klausuren mit jeweils drei anspruchsvollen Aufgaben bearbeitet. Diejenigen, die die besten Ergebnisse präsentiert hatten, wurden im Saalhaus der Patriotischen Gesellschaft mit insgesamt 12 ersten, 26 zweiten und 41 dritten Preise ausgezeichnet – sechs davon gingen an Hamburger Schülerinnen und Schüler. Zuvor hatten sich die rund 200 Teilnehmenden in ihren Bundesländern sowie an deutschen Auslandsschulen in mehreren Runden gegen 200.000 Schülerinnen und Schüler durchgesetzt und für das Finale qualifiziert.


