Praktikumsberichte

Praktikumsbericht Elisabeth Rudolph

Foto Medienpreis Elisabethrechts Thomas Vogt (Pressesprecher der DMV), links ich
Foto: Kay Herschelmann
Mein Schülerpraktikum, das vom 20. November bis zum 1. Dezember ging, absolvierte ich im Medien- und Netzwerkbüro der Deutschen Mathematiker-Vereinigung. Den Zeitraum habe ich von meiner Schule frei gestellt bekommen, um ein Praktikum zu machen.

Eine meiner Aufgaben war es, für den Abiturpreis, der jedes Jahr von Schulen verliehen werden kann, die Urkunden und Rechnungen zu übertragen und zu überarbeiten. Ab 2018 soll der Abiturpreis den Lehrern online zur Verfügung stehen und nicht mehr in Papierform verschickt werden. Nun muss nicht mehr alles im Medienbüro selbst verpackt werden, sondern wird den Lehrern, die den Preis verleihen wollen, per E-Mail zugeschickt, was dem Medienbüro einen Haufen Arbeit abnimmt. Dafür konnte ich mein zuvor gelerntes Wissen über HTML einbringen, jedoch lernte ich auch sehr viel Neues in HTML in diesem Praktikum.

Außerdem konnte ich bei der Medienpreisverleihung mithelfen, indem ich Gäste begrüßte und Jacken und Mäntel entgegen genommen habe. Aber auch im Vorhinein habe ich zum Beispiel die Namensschilder geschrieben, ausgedruckt und fertiggestellt und die Platzschilder für die in die Verleihung integrierten Personen gebastelt. Während der Verleihung durfte ich die Blumen und Urkunden an die diesjährigen Medien- und Journalistenpreis-Gewinner verteilen.

Des Weiteren konnte ich auch noch bei „Mathe im Advent“ mithelfen, indem ich die Aufgaben für den Mathe-Adventskalender getestet habe, gesagt habe, wo ich Probleme hatte und welche Aufgaben mir leichter gefallen sind. So konnte das Team die Aufgaben besser einschätzen und ggf. noch abändern.

Das Praktikum hat mir alles in allem sehr gut gefallen, die Atmosphäre war locker und nett, so dass ich mich vom ersten Tag an wohl gefühlt habe. Es gefiel mir so gut, dass ich nach dem Praktikum gar nicht zurück in die Schule wollte, sondern das Praktikum auch gerne um einige Zeit verlängert hätte. Vielen Dank an alle, die während meines Praktikums ein Auge auf mich hatten!!!

Praktikumsbericht Monika Mai

Foto MonikaMein dreimonatiges Praktikum absolvierte ich von Mitte Dezember bis Mitte März im Netzwerkbüro Schule-Hochschule. Der Grund, weshalb ich beschlossen habe ein Praktikum nach meinem Abitur zu machen, war, dass ich mich außerhalb meines Schullebens sehr unsicher fühlte. Ich habe mir viele Sorgen über meinen zukünftigen Werdegang gemacht; z.B. war ich mir nicht sicher welchen Studiengang ich belegen möchte und ob dieser überhaupt für mich geeignet ist. Daher brauchte ich etwas Zeit, um Erfahrungen zu sammeln, die ich bei der DMV auch bekommen habe.

Beim Praktikum war ich hauptsächlich für die Preise der Gewinner vom Matheadventskalender zuständig. Mir wurde die Verantwortung dafür gegeben, dass alle Preise der erscheinenden Gewinner bei der Preisverleihung vorhanden sind sowie für die Organisation der Preisausgabe. Für die Gewinner, die leider nicht an der Preisverleihung teilnehmen konnten, musste ich dafür sorgen, dass jeder seinen rechtmäßigen Preis zugeschickt bekommt. Dies beanspruchte mehr Aufwand als ich erwartet hätte.

Allgemein ist mir während meiner Praktikumszeit aufgefallen, wieviel Arbeit dahinter steckt, eine Veranstaltung zu organisieren. Jedes Detail muss mehrmals überdacht und überarbeitet werden, weshalb Team Work und Kommunikation von großer Wichtigkeit sind, genauso wie Selbständigkeit und Verantwortung. Es war eine tolle Erfahrung, mit ins Team einbezogen zu werden und Verantwortung über einen bestimmten Bereich, für den nur ich zuständig war, zu tragen.

Mir hat meine Zeit bei der DMV sehr gefallen. Die Atmosphäre zwischen den Mitarbeitern ist sehr angenehm und man hat mir viele neue interessante Sachen beigebracht; z.B. wie man mit Latex oder Excel arbeitet. Außerdem konnte ich mich oft über das Studium beraten lassen, weshalb ich letztendlich sagen kann, dass ich nun eine bessere Vorstellung von meiner Zukunft habe.

Praktikumsbericht Hannah Zabel

Foto HannahVon Ende Februar bis Anfang April 2017 absolvierte ich ein sechswöchiges Praktikum im Netzwerk- und Medienbüro der DMV. Das Praktikum war Teil meines Bachelorstudiums Mathematik an der FU Berlin.

Viele meiner Aufgaben hingen mit dem Umzug der DMV-Webseite zusammen, der in dieser Zeit stattfand. Inhalte mussten von der alten auf die neue Seite übertragen oder neu erstellt werden. Dabei erhielt ich einen Einblick in das Content-Management-System der Webseite und den Umgang mit HTML.

Des Weiteren übernahm ich häufig Rechercheaufgaben. Dabei handelte es sich zum einen um eher verwaltungstechnische Tätigkeiten wie beispielsweise die Aktualisierung der Schulliste für den Wettbewerb „Mathe im Advent“ oder die Überprüfung verschiedener Adress- und Einladungslisten. Zum anderen gab es aber auch inhaltliche Rechercheaufgaben für mich zu erledigen, wie die Erstellung einer tabellarischen Übersicht über die Geschichte der DMV von ihrer Gründung 1890 bis heute. Viel Spaß hat mir auch das Korrekturlesen des Buchs „Die Mathe-Wichtel“ gemacht. Das Buch, das auf Fehler überprüft werden musste, weil es in die zweite Auflage gehen soll, enthält ausgewählte Aufgaben aus „Mathe im Advent“.

Ein besonderes Event war der 14. März (in der englischen Schreibweise 3/14), der internationale Pi-Tag. Mathematiker_innen aus aller Welt feiern an diesem Tag die Kreiszahl. Zur Vorbereitung auf den Pi-Tag schrieb ich einen Forumsartikel für Schüler_innen, in welchem die Geschichte der Zahl und ihrer numerischen Annäherung beschrieben wird. Am Pi-Tag selbst betreute ich zusammen mit einer anderen Praktikantin die Facebook-Seite der DMV. Wir verfassten selbst Beiträge und entschieden, welche Inhalte anderer Seiten „geteilt“ werden sollten.

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gut gefallen. Das Arbeitsklima war angenehm und ich konnte mich von Anfang an gut einbringen. Dadurch, dass ich sowohl Aufgaben aus dem Medienbüro als auch aus dem Netzwerkbüro Schule-Hochschule übernahm, habe ich Einblicke in verschiedene Bereiche der mathematischen Öffentlichkeitsarbeit erhalten.

 

Praktikumsbericht Claudia Renner

Foto RennerAls Teil meines Berufsorientierungsjahrs zwischen dem Bachlor- und Masterstudium Mathematik machte ich von Anfang Februar bis Ende März 2017 ein Praktikum im Medienbüro Mathematik der DMV.

Meine Hauptaufgaben bestanden in Recherchen und dem Schreiben von Artikeln für die Homepage. Einerseits zu aktuellen Anlässen wie der Preisverleihung der mathematischen Adventskalender oder einer Tagung, die ich besucht hatte, andererseits zu Themen von allgemeinem Interesse, wie der Gaußschen Osterformel (zur Berechnung des Osterdatums) oder dem Zusammenhang zwischen Stricken, Häkeln und der Mathematik. Zu allen Texten bekam ich von Thomas Vogt und David Vogel aus dem Medienbüro Feedback, sodass ich einiges über das journalistische Schreiben erfahren habe.

Außerdem stand eine komplette Überarbeitung der Homepage der DMV an. In diesem Rahmen schrieb ich einige Artikel für die "Erste Hilfe Mathematik", die Schüler/innen und Studienanfänger/innen beim Auffrischen und Vertiefen ihrer Mathematikkentnisse helfen soll. Erfahrungen in diesem Bereich hatte ich auch schon vor meinem Praktikum in dem Projekt "Mathe für Nicht-Freaks" gesammelt, hier konnte ich den Kontakt für eine mögliche Zusammenarbeit herstellen.

Neben der inhaltlichen Mitgestaltung half ich auch bei der technischen Überarbeitung der Homepage. Mit Unterstützung von Stefan Auerbach erstellte ich ein Formular, mit denen die Kurzbiographien berühmter Mathematiker/innen durchsucht werden können. Der Nutzer kann Eingaben wie Anfangsbuchstabe, Zeitraum oder Arbeitsgebiet machen. Daraus generierte ich eine Abfrage zum Durchsuchen der Datenbank und stellte die Ergebnisse (Name, Lebensdaten, Kurzbiographie, Portrait, Quellen der Biographie) übersichtlich dar. Mit demselben Formularwerkzeug (Chronoforms für Joomla!) erstellte ich noch zwei weitere einfache Formulare.

Neben den großen Projekten wurde ich auch in Routineaufgaben eingebunden, wie Termine recherchieren und auf der Homepage eintragen oder Abiturpreisurkunden mit Beilagen versandfertig machen.

Abschließend möchte ich noch von zwei Highlights berichten: Ende Februar fand in Potsdam die Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik statt. Die DMV war mit einem Informationsstand vertreten, bei dem die Schulaktivitäten der DMV und einige für Lehrer/innen interessante Bücher präsentiert wurden. Gemeinsam mit Stephanie Schieman vom Netzwerkbüro Schule-Hochschule und einer weiteren Praktikantin durfte ich den Stand betreuen und kam mit einigen Lehrer/innen und Wissenschaftler/innen ins Gespräch.

Am 14.03. wurde im Medienbüro der DMV der Pi-Day gefeiert. Dieser inoffizielle Feiertag zu Ehren der Kreiszahl Pi wird auf der ganzen Welt mit dem Backen von Kuchen (engl. pie) und vielen weiteren Aktivitäten begangen. Ich war stark in die Planung unserer Feier einbezogen, backte Kuchen, schoß Fotos und durchkämmte mit einer anderen Praktikantin zusammen facebook nach teilenswerten Beiträgen zu diesem schönen Anlass.

Insgesamt habe ich so ein breites Bild von der Öffentlichkeitsarbeit der DMV bekommen. Mit der Anleitung und Unterstützung von Thomas Vogt, David Vogel und Stefan Auerbach konnte ich meine Fähigkeiten in diesem Bereich erproben und verbessern.

 

Praktikumsbericht Nico Stahlberg

Nico StahlbergMein Betriebspraktikum habe ich vom 15.1. bis zum 28.1.2016 absolviert. Ich hatte Glück, da ich meine Bewerbung zwar eigentlich an der Freien Universität Berlin im Bereich Mathematik eingereicht habe, aber dank guten Kontakten diese dann auch an die Medien-Abteilung der DMV weitergeleitet wurde und ich somit an beiden mein Praktikum absolvieren konnte. Zudem hatte ich auch noch Glück, da in diesem Zeitraum der „Mathe im Advent“ -Kalender ausgewertet wurde und das „Math Film Festival“ anstand.

Meine Arbeitszeiten waren an jedem der Tage zwischen ca. 10 und 17 Uhr. An den ersten beiden Arbeitstagen war ich bei der DMV in der Medienabteilung, dem DMV-Medienbüro. Dort ging es vorerst ums Clipping. Allerdings standen auch schon Dinge an, wie z.B. die Abiturpreis-Seite auf Fehler zu überprüfen, oder einen Beitrag auf Facebook zu veröffentlichen, in dem es um ein mathematisch veranlagtes Spiel ging.

Danach ging es erst mal eine kurze Zeit lang an die FU. Vorerst habe ich an Java View gearbeitet. Ich habe eine dreidimensionale Stadt erstellt und daneben einen Vulkan, diesen hab ich dann dank Animationen, die ich erstellt habe, ausbrechen, eines der Häuser in der Stadt in Flammen aufgehen und dann noch explodieren lassen. Das Ganze hab ich dann als Tutorial auf das Wiki der FU gestellt, indem es um die Workshops von Java View geht. Zudem habe ich auch noch in LaTeX mehrere Dreiecke mit Bildern darauf und einem Kleberand erstellt, so dass man dann ein PDF ausdrucken und zu einem Ikosaeder zusammenbauen konnte.

Einer der Höhepunkte war die Preisverleihung des „Mathe im Advent“-Wettbewerbes an der TU Berlin. Dort ging es um die Betreuung der Stände, das Sortieren der Preise und sonstige Organisationsarbeiten.

Insgesamt waren die Mitarbeiter sehr nett und freundlich. Das Berufsfeld ist sehr spannend und ich könnte mir gut vorstellen, dort später zu arbeiten.